Mallorca – 11 Entspannungs-Highlights auf Mallorca

Freunde der Natur aufgepasst: Mallorca lässt sich mit allen erdenklichen Transportmitteln erkunden!

Wanderungen durch die nördliche Grünlandschaft


Freunde der Natur aufgepasst: Mallorca lässt sich mit allen erdenklichen Transportmitteln erkunden! Ob mit dem Auto, dem Fahrrad, Eseln, einem Pferd oder mit Reisebussen: Auch Spazier- und Wanderrouten findet ihr auf der Baleareninsel zur Genüge, vom einfachen Flachland bis zu anspruchsvolleren Höhen. Vor allem im Gebiet rund um Sollér finden sich zig Gipfel, die erklommen werden wollen, sowie auch Strandwanderwege auf einfachem Level. Wir legen euch ans Herz: Wenn ihr etwas Ausdauer habt, dann lasst eure Reise im Norden beginnen. Schon nach etwa einer Stunde erreicht ihr über den Cami Boquer eine kleine reizvolle Bucht - ideal, um die Aussicht zu genießen. Das Tal dieser Gegend ist umzingelt von Felsen und wird beinahe ein wenig altertümlich von Ziegen und einigen Einheimischen bewohnt. Auch Pflazenliebhabern ist dieser Ort wärmstens zu empfehlen: Die vielfältige Fauna bringt so manche Touristen ins Staunen. Der Weg hinunter zum Meer ist ein wahres Kletterabenteuer und fordert ein wenig Trittsicherheit; umso entspannender ist die kühle Erfrischung, bevor ihr abends wieder den Rückweg antretet. Zum Ausklang verdient die kleine Ortschaft Pollenca eure Aufmerksamkeit. Ein Gläschen Wein oder Cocktails konsumieren sich dort am besten im Restaurant La Trencadora, wo die traditionell zubereiteten Pimientos de Padron (Paprika) euch für den nächsten Tag stärken.


Unkompliziert und einfach: Aktiviert eure Sinne!


Das paradiesische Areal am Gebirgszug Serra de Tramuntana wird liebevoll The Glamping genannt. Es bietet Entspannung pur und verleitet tatsächlich dazu, sich niederzulegen und alles andere einfach sein zu lassen. Das Gefühl für Zeit und Verpflichtungen geht verloren und die umgebenden Olivenbäume produzieren gemeinsam mit Zitrusfrüchten und Lavendelpflanzen natürliche ätherische Öle und Aromen, wie sie in Kombination kaum zu finden sind. Falls ihr Naturliebhaber, Esoteriker und Meditierende seid, ist The Glamping ein absolutes Muss, das euch dabei hilft, den natürlichen Lebensrhythmus wieder zu finden. Schon nach kürzester Zeit lebt ihr in eurer ganz eigenen Welt, umgeben von all den Schönheiten der Gegend, die keinen Raum für Stress, Hektik du Alltag lassen. The Glamping befindet sich unweit des Meeres, sodass ihr jederzeit einen kurzen Abstecher ins kühle Nass einplanen könnt. Den absoluten Ausgleich bekommt ihr bei Yoga-Königin Lily von Mallorcalma, die hier regelmäßig Yogaeinheiten abhält. Und nach all der Überschüttung mit der absoluten Unbeschwertheit des Lebens entzückt ein romantischer Spaziergang im Sonnenuntergang entlang der Gebirgskette.

Die Kraft der Sonne: Phänomenale Sonnenuntergänge am Mirador De Sa Foradada


Wenn die Dämmerung hereinbricht, solltet ihr auch einen Ausflug Richtung Dejá ins Auge fassen. Die abendlichen Sonnenuntergänge sind hier besonders kräftig und farbenprächtig, brechen in den Felsen der vielen kleinen Buchten und stellen Kiefern und Pinien fast schon silhouettenartig dar. Dejá ist einer der wenigen Orte dieser Welt, der es euch erlaubt, mit bloßem Auge das zu sehen, was andere erst mühsam mit Filtern und Photoshop herbeizaubern müssen. Naturbelassene Berghänge, bewachsen mit verschiedenen Baumgattungen und Gräsern sind Heimat und Schutzzone für viele heimische Tierarten, die ihr – mit ein wenig Ruhe und Geduld – ebenfalls beobachten könnt. Oben am Aussichtspunkt Mirador De Sa Foradada bieten sich dann kurz vor Sonnentuntergang die spektakulärsten Farbenspiele, die ihr zu Gesicht bekommen könnt – quer durch das ganze Spektrum. Ursprünglich war dieser Aussichtspunkt nur unter Einheimischen bekannt und aufgrund seiner Abgelegenheit nicht überlaufen; mittlerweile haben aber auch einige Touristen dieses Plätzchen für sich entdeckt und den abendlichen Ausflug dorthin zur Tradition werden lassen. Die nahe gelegene Bar sorgt für Verpflegung und Erfrischung, von einfachem Wasser bis hin zu Bier. Das absolute Highlight ist die musikalische Untermalung des Sonnenuntergangs.

Für Kreative und Künstler: Die palmanesische Kunststiftung


Freunde der Architektur sollten auch die Stiftung Fundació Pilar i Joan Miró in Palma einmal erlebt haben. In ihr befindet sich nicht nur eine Bibliothek, sondern sie ist auch Dokumentationszentrale, die 12.000 Dokumente öffentlich zugänglich macht. Joan Miró, ein katalanischer Maler, gründete die Stiftung gemeinsam mit seiner Frau und stellte all seine Werke nach seinem Tode der Stiftung und dadurch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Heute ist die Fundació Pilar i Joan Miró Veranstaltungsort verschiedener Kunstworkshops, die ihr beim Besuch gleich miterleben könnt. Das Herzstück des Gebäudes sind die Studios, die einst von Joan Miró zur Verwirklichung seiner künstlerischen Fähigkeiten genutzt wurden. Neben der Malerei zählten nämlich auch die Bildhauerei, Keramik und Wandmalereien zu seinen Leidenschaften, die durch verschiedenste und wildeste Experimente zusammenfanden. Dem Künstler zu Ehren sind diese Räume bis heute vollkommen identisch zu damals und wurden in der Einrichtung nie modifiziert. Da bekommt man direkt den Eindruck, im Jahr 1981 angekommen zu sein!


Asiatische Köstlichkeiten in Dejà


China und Japan haben auch auf Mallorca Fuß gefasst. So kommt es, dass ihr immer wieder an kleinen asiatischen Restaurants, Bars und Imbissständen vorbeilauft, die von Sushi bis zur knusprigen Ente alles zubereiten, was ihr von asiatischen Küchen so kennt. Asiatische Kulinarik könnt ihr vor allem in Dejá genießen. Vorausgesetzt, ihr könnt für den ein oder anderen Abend auf die köstlichen Pimientos de Padron verzichten! Das gehobene Restaurant Nama liegt direkt im Bergdorf und führt auf der Karte sowohl südost- als auch ostasiatische Spezialitäten. Der scharfe, aber unübertroffene Thai Som Tam, Dim Sums, die per Hand gefertigt werden, und Chá Gió aus dem Vietnam – sowie auch alle anderen Gerichte – verfolgen in der Zubereitung das Konzept, den CO2-Fußabdruck so klein wie nur irgendwie möglich zu halten. Die Rezepte werden also getreu dem sogenannten „Farm-to-Table“ Prinzip zubereitet, und das könnt ihr definitiv aus jedem einzelnen Bissen herausschmecken. Den Genuss der asiatischen Speisen könnt ihr noch durch den atemberaubenden Ausblick von der Terrasse des Restaurants aus ergänzen. Von den Speisen werdet ihr satt - doch beim Ausblick ist das nicht so sicher!

Strände, Buchten, Felsenhänge: Küstenhopping durch Mallorca


Wollt ihr Strände wie aus dem Bilderbuch sehen? Auch dann ist Mallorca die richtige Adresse. Das türkisfarbene, kristallklare Wasser erinnert an die Karibik und verleiht das Gefühl, jeden Tag kümmere sich jemand um die Sauberkeit. Am gesamten südwestlichen Küstengebiet findet ihr Buchten, Felsenhänge und naturbelassene Berghänge – alles, was das Herz begehrt. Von feinsten Sandstränden und überdurchschnittlich langen Buchten, die zum Baden einladen, und kleinen Felsen, auf denen ihr euch sonnen lassen könnt, ganz zu schweigen. Besonders erwähnenswert ist hier Santanyi, eine Gemeinde, wo ihr mit ein wenig Glück sogar euren privaten Strandbereich genießen könnt – ganz ohne weitere Touristen. Aber Achtung: Während der Hauptsaison von Juli bis September kann durchaus das Gegenteil der Fall sein. Die Buchten sind dann von Touristen regelrecht überrannt. Um euch an Ruhe und Entspannung erfreuen zu können, solltet ihr eure Reisezeit also sorgfältig planen. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr an der Caló des Moro seid und die dort befindlichen Felsen entlang klettert, könnt ihr euch eure Privatsphäre sichern. Nicht selten kommt es vor, dass einst so penibel geplanten Reisevorhaben komplett gestrichen werden und man den Rest des Urlaubes hier verbringt; abseits der Zivilisation und des Touristenwahnsinns.


Akku leer? Die Mallorcasonne lädt euch in der Finca Osa Major wieder auf


Ruhe wird hier großgeschrieben. Kein Gedränge, kein von Touristen überlaufenes Areal, keine Hektik – genau das, was ihr braucht, um euch nach erlebnisreichen Tagen eine erholsame Pause zu gönnen. Hier trifft das ruhige Urlaubsambiente auf die traditionelle spanische Lebensweise. Mitten auf Mallorca liegt die Finca zwischen Schafweiden und Blumenwiesen, Olivenbäumen und einer hügeligen Landschaft mit Weingärten. Auf der leichten Anhebung des Grundstückes bietet sich euch ein weitreichender Ausblick über mehrere Inseln hinweg und die täglichen Sonnenaufgänge wecken euch sanft und nicht zu früh. Das Grundstück selbst verbirgt noch einige unbekannte und vor der Allgemeinheit gut versteckte Orte, denen Legenden zufolge das Glückbringen nachgesagt wird. Sie sollen besonders Energie- und kraftspendend sein und helfen, neue Kraft zu tanken. Der angrenzende privatisierte Shala Wald ist ein beliebtes Ziel für Yogaeinheiten, ehe ihr euch zum Frühstück auf die Terrasse der Finca begebt. Wer sich von Salzwasser lieber fernhält, wird mit einem Swimming Pool beglückt. Habt ihr euch vorgenommen, im Urlaub die Dinge zu tun, für die ihr sonst keine Zeit habt? Ein Buch lesen? Oder einen Podcast anhören? Dann bequemt euch in den Garten des Anwesens und tankt neue Energie.

Urlaub zum Mitnehmen: Stoffe für zu Hause bei Teixits Vicens


Gerade Spanien ist bekannt für seine mitunter immer noch sehr traditionelle Kleidung. Auch im Jahr 2021 kommt der ursprüngliche Lebensstil der Spanier wieder mehr und mehr zum Vorschein. Zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten, Taufen oder anderen Familienfeiern sind traditionelle Textilien stets in Mode. Teixits Vicens, eine Textilmanufaktur in der Nähe von Pollenca, produziert solche Stoffe. Die Herstellung alleine ist schon aufwendig: Aus Naturfasern werden sogenannte Ikats gewebt. Da es auf der ganzen Welt aber keine Maschine gibt, die diese speziellen Webknoten beherrscht, ist jedes dieser Ikats einerseits ein Unikat, andererseits fast zur Gänze Handarbeit. Im Laden selbst gibt es solche fertigen Ikats als Meterware. Diese bringt euch einen immensen Vorteil: Ob Kissen, Tischdecken, Kleidung, Hundekörbchen, Auflagen für Badeliegen oder andere Gegenstände, ihr könnt die Meterware nach Belieben für jeden Zweck verwenden.


Historisches Mallorca: Die Stadtmauer von Alcúdia


Kleine Gassen und Stadtteile mit geschichtsträchtigen Ereignissen faszinieren die Menschen von heute. Immerhin erzählen sie die Wahrheit darüber, was sich hier vor vielen Hunderten, wenn nicht Tausenden von Jahren zugetragen hat und wie die Menschen damals lebten. Die Baleareninseln sind besonders stark mit solchen Gebieten gesegnet, doch der Siegertitel gebührt der Mittelalterstadt Alcúdia: Ihre Stadtmauer umgibt die Stadt auch heute noch vollständig und ist die älteste aller Stadtmauern auf Mallorca. In sechs Metern Höhe bietet sich auf ihr ein schöner Überblick, wodurch Feinde und Angriffe einst früh erkannt wurden. Erbaut wurde sie aufgrund der anhaltenden und enorm vielen Überfälle, ausgehend von Mittelmeerpiraten. Toll, wenn auf ein System, das damals schon funktioniert hat, heute immer noch Verlass ist!


Das Wellnessprogramm für Körper und Seele


Wenn ihr nicht nur entspannen, sondern euch auch verwöhnen lassen wollt, dann klingt das nach einem Wellnesstag vom Feinsten. Eine idyllische Gartenanlage, ein Stück weit außerhalb von Santanyi gelegen, umgibt einen großflächigen Rückzugsort, der bietet, was ihr sucht. Massagen, natürliche Heilpraktiken, Schönheitspflege, kulinarische Wellness und individuell zugeschnittene private Treatment Einheiten ermöglichen das perfekte Wellnessprogramm und ist eine hervorragende Alternative an Schlechtwettertagen. Und falls ihr euch spontan entscheidet, länger zu bleiben, könnt ihr hier hausintern Zimmer und Suiten reservieren – auch kurzfristig.


Spaziergänge durch Spaniens Orangen- und Olivenhaine


Die Gebirgskette Serra de Tramuntana ist bekannt für ihren natürlichen Bewuchs mit unglaublich vielen Oliven- und Zitrusbäumen sowie den Lavendel. Der Boden dieses Tales ist besonders fruchtbar, weshalb es hier immer wieder zu sehr großen Orangenernten kommt. Der Überschuss wird exportiert und landet nicht selten auch bei uns in den Supermärkten. Das Gebiet lässt sich auf einem Rundweg erkunden, dessen Gehdauer etwa bei drei Stunden liegt. Er führt erst nach Fornalutx und anschließend über einen Berg weiter zum Mirador de ses Barques. Dann geht es wieder zurück nach Sollér. Eine Alternativroute ist jene zum Wasserfall von Biniaraix, bevor ihr euren Abend wieder entspannt in aller Ruhe ausklingen lasst.


Stefan Peyman

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